Meine Filmauswahl für das Verstehen der Bedeutung des Miteinanders im Hier und Jetzt
Das ist eine Liste von Filmen, die Beispiele für Rollenverhalten und deren Transformierung zu Erkenntnissen über das wahre Selbst zeigen. Ich habe hier bewusst unterschiedliche Genres für unterschiedliche Altersklassen ausgesucht. Doch in einem ähneln sich alle diese Filme: Sie zeigen wie wichtig für uns Menschen ein verträgliches Miteinander ist.
| SnapShot | Titel | Botschaft |
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Alita |
Selbstbestimmung und der Wille das Richtige zu tun sind wichtiger als Schicksal oder Herkunft, auch in einer Welt, die von Ungleichheit und technischer Kontrolle geprägt ist. Der Film thematisiert die Spannung zwischen Mensch und Maschine und plädiert dafür Wirksamkeit, moralische Entscheidungen und den Willen Gutes zu tun über den biologischen Ursprung oder die Herkunft oder die Form zu stellen – eine schöne Botschaft für unsere KI-geprägte Gegenwart. |
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Alpha |
Während sein Vater Tau dem harten Prinzip folgt, dass nur die Stärksten überleben und Schwäche aussortiert wird, entscheidet sich Keda für Mitgefühl, Zusammenarbeit und Bindung, was er durch die Pflege des Wolfes Alpha beweist. Diese Handlungen widersprechen den Traditionen seines Stammes, führen jedoch zu einer neuen Form der Stärke, die auf Vertrauen und Symbiose basiert. Damit repräsentiert Keda eine mentale Evolution, in der emotionale Intelligenz und Empathie als Überlebensvorteil gelten. Das ist eine klare Abkehr von den Praktiken der vorhergehenden Generation. |
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Cleo |
Der Film Cleo erzählt die Geschichte einer Frau, die durch eine magische Uhr die Zeit zurückdrehen möchte, um den frühen Tod ihrer Eltern zu verhindern. Ihre Reise durch Berlin wird zur inneren Suche nach Vergebung, Heilung und der Wiederentdeckung der kindlichen Fantasie, die sie seit ihren Traumata verloren hat. Die Begegnung mit historischen Figuren wie Einstein und Marlene Dietrich sowie die fantasievolle Bildsprache symbolisieren die Verbindung zwischen persönlicher und städtischer Vergangenheit. |
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Coco Farm |
Der Film zeigt, wie aus einer einfachen Idee – gesunde, glückliche Hühner – ein nachhaltiges Geschäftsmodell entsteht, das ökologische Verantwortung, faire Wirtschaft und Gemeinschaftsgeist miteinander verbindet. Hier wird gezeigt, dass jede Herausforderung auch eine Chance ist, wenn man offen für Innovation bleibt und auf das Vertrauen und die Hilfe anderer baut. Die Geschichte zeigt eine Alternative zu Massentierhaltung und Profitgier, hin zu einem bewussten, menschlichen Umgang mit Tieren und der Umwelt. |
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Das Zimmer der Wunder |
Es geht um das bewusste Leben im Hier und Jetzt, das Genießen jedes Moments und eine liebevolle Unterstützung, die eine heilende Wirkung entfalten können. Während Thelma anfangs von Angst und Kontrolle getrieben ist, öffnet sie sich durch die Umsetzung der Themen der Bucket-List ihres Sohnes für neue Erfahrungen, Vertrauen und emotionale Offenheit. Der Film betont damit wie wichtig es ist auf Kinder zu hören, denn ihre Unbefangenheit, Neugier und Klarheit können Perspektiven Erwachsener erweitern und heilen. Es ist eine zentrale Botschaft, dass wahre Elternschaft auch darin besteht, vom Kind zu lernen. |
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Eine Million Minuten |
Wahres Glück und familiäre Verbundenheit liegen nicht in Karriere, Leistung oder gesellschaftlichem Erfolg, sondern in der bewussten, ungeteilten Zeit miteinander. Der Film zeigt, wie eine Familie aus dem Hamsterrad des Alltags aussteigt, um durch eine Weltreise die Essenz des Lebens neu zu entdecken: Begegnungen, Natur, Langsamkeit und die Entwicklung des Kindes. Dabei wird deutlich, dass Zeit, nicht Geld oder Status, ein wertvolles Gut ist, und dass Selbstfindung und Heilung oft im Miteinander statt im Alleinsein entstehen. |
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Es ist nur eine Phase Hase |
Das Ehepaar Paul und Emilia entfernt sich während der Midlife-Crisis angesichts körperlicher Veränderungen, Sinnfragen und Seitensprüngen voneinander. Während Paul in einer Abwärtsspirale aus Antidepressiva und Affären gerät, versucht Emilia ihre Freiheit zu finden, und gleichzeitig ringen beide mit dem Verlust der gemeinsamen Identität. Die Hauptaussage thematisiert die Alterspubertät als gemeinsame Krise, die zerstören, aber auch neu zusammenschweißen kann. |
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Everything will Change |
Im Jahr 2054 entdecken drei junge Menschen, die in einer künstlichen, naturfernen Welt leben, alte Aufnahmen von Tieren und begreifen, wie sehr die Menschheit im Laufe ihrer Existenz die Natur zerstört hat. Ihre Reise zu einem Archiv, das von älteren Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen geführt wird, macht ihnen das Ausmaß des Artensterbens bewusst. Der Film ruft eindringlich dazu auf ökologisches Handeln jetzt zu priorisieren, bevor es zu spät ist. |
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Jesus liebt mich |
Wahre Nächstenliebe und Veränderung beginnen nicht mit religiöser Perfektion, sondern mit Ehrlichkeit, Menschlichkeit und einem mutigen Handeln im Alltag. Jesus (Jeshua) kehrt nicht zurück, um die Welt mit göttlicher Macht zu retten, sondern um zu lernen, was es heißt, Mensch zu sein. Dabei wird er selbst von der Protagonistin Marie verändert. Der Film bricht mit religiösen Klischees und zeigt, dass Mitgefühl, Liebe und authentische Beziehungen – nicht Dogma oder Askese – das Herz des christlichen Glaubens ausmachen. |
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King Richard |
King Richard zeigt, wie Hartnäckigkeit, Überzeugung und familiäre Verbundenheit die Grundlage für den Erfolg von Sportlern sind. Der Film hebt hervor, dass wahre Führung nicht nur in der technischen Ausbildung liegt, sondern in der Fähigkeit, an Menschen zu glauben und sie zu stärken – besonders in Zeiten von Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Richard Williams’ visionäre Strategie, seine Töchter Serena und Venus Williams zu Weltstars zu machen, ist ein Beispiel dafür, wie ein klarer Wertekanon und unerschütterlicher Glaube an das eigene Potential gegen alle Hindernisse wirken können. |
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Micha denkt Groß |
Micha kehrt in sein Heimatdorf zurück, um aus dem alten Familienhotel ein Wellness-Resort zu machen, doch die Dorfgemeinschaft scheint zerrissen zwischen Skepsis und Euphorie für seine Ideen. Als Wasserknappheit die Lage verschärft, eskalieren Konflikte zwischen Egoismus und Gemeinsinn. Letztlich gewinnt die Erkenntnis, dass Zusammenhalt und kollektive Verantwortung stärker sind als individuelle Pläne. |
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Murot und der Elefant im Raum |
Der Film zeigt mögliche psychische Folgen traumatischer Ereignisse und die Macht des Unbewussten bei der Bewältigung von Trauma. Durch die metaphorische Reise in Murots Psyche wird die innere Welt als Landschaft dargestellt, in der Vergangenheit, Erinnerung und emotionale Blockaden sichtbar werden. Die Begegnung mit der Mutter, die wie ein Kind agiert, und der Attacke durch ein Gorillakostüm verdeutlichen, wie verletzte Seelen sich selbst schützen – und wie Verständnis nur durch Respekt vor diesen Schutzmechanismen möglich ist. |
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Soul |
Das wahre Wesen des Lebens liegt nicht in der Verfolgung eines großen Ziels oder einer Bestimmung, sondern in der Fähigkeit, die kleinen Momente des Alltags bewusst zu erleben und zu genießen. Der Film unterscheidet zwischen dem „Lebensfunken“, der oft fälschlich mit der Berufung gleichgesetzt wird, und dem eigentlichen Sinn des Lebens: das einfache, wache Dasein selbst. Joe, der Musiker, glaubt zunächst, sein Leben sei erst erfüllt, wenn er auf der Bühne steht. Doch durch seine Begegnung mit der Seele 22 erkennt er, dass Freude, Neugier, die Verbindung zu anderen und die Achtsamkeit für den Moment das wahre Leben ausmachen. Der Film kritisiert damit die Leistungsgesellschaft und plädiert dafür, dass das Glück im Sein, nicht im Tun liegt – und dass dieses Sein andere mitziehen kann. |
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The Creator |
The Creator thematisiert mögliche Gefahren einer technologischen Übermacht und die ethischen Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Der Film stellt die Frage, ob Maschinen ein Recht auf Leben haben und ob Mensch und Maschine gemeinsam eine Zukunft bauen können. Die Konfrontation zwischen Mensch und KI wird als kultureller und moralischer Kampf dargestellt, in dem es nicht nur um Macht geht, sondern um die Definition dessen, was menschlich ist. |
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The Tale |
Die erwachsene Jennifer, eine Dokumentarfilmerin, rekonstruiert ihre Kindheit und erkennt, dass ihre romantische Erinnerung an eine Beziehung zu einem damals 40-jährigen Trainer in Wahrheit sexueller Missbrauch war. Durch Fotos, Gespräche und Dialoge mit ihrem jüngeren Ich durchbricht sie eine jahrzehntelange Selbsttäuschung. Der Film verdeutlicht, wie wir Erinnerungen konstruieren, um Traumata zu überleben, und betont die Kraft der Wahrheit bis zur Selbstbefreiung. |
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Vincent will Meer |
Vincent, Tourette-Patient und Sohn eines ehrgeizigen Politikers, flieht gemeinsam mit Marie, einer Magersüchtigen, und Alex, einem Patienten mit Zwangsstörung, um den Wunsch seiner verstorbenen Mutter zu erfüllen: ihre Asche ins Meer zu streuen. Die Reise nach Italien wird zum Weg der Selbstbefreiung und des Zusammenhalts trotz aller Unterschiede. Der Film zeigt, dass Akzeptanz, Freundschaft und Zielstrebigkeit Heilung und Identität ermöglichen können, und wie wichtig es ist, die Dinge beim Namen zu nennen. |
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Wish |
Parabel über Autokratie (eine Macht, die ohne Zustimmung des Volkes agiert und Freiheit, Träume und individuelle Wünsche unterdrückt, um ihre eigene Ordnung aufrechtzuerhalten.), gesellschaftliche Gleichschaltung und den Mut, sich gegen manipulative Systeme aufzulehnen – eine Botschaft, die besonders in Zeiten populistischer Bewegungen und Verantwortungsabgabe hochaktuell ist. |
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Wunderschön |
Der Film plädiert für eine breite, menschliche Definition von Schönheit, die Vielfalt, Lebensrealität und emotionale Tiefe einschließt – jenseits von Instagram–Perfektion. Gleichzeitig kritisiert er diskret traditionelle Rollenbilder und fordert mehr Anerkennung für unsichtbare Arbeit, besonders im familiären und auch weiblichen Kontext. |

















